Bomben
Es
wurde eine Vielzahl unterschiedlicher Bombenarten eingesetzt. Zwei Arten
waren wichtig für die geplante Vernichtung:
Brandbomben
Flammstrahlbomben
und Phosphorbrandbomben zählten zu den Mitteln der Wahl.
Bei
Phosphorbrandbomben beginnt der Phosphor zu reagieren, wenn Luftsauerstoff
hinzutritt (Rauchentwicklung, gesundheitsschädigende Dämpfe). Brennt
eine Phosphorbrandbombe hell, zündet eine Zerlegeladung;die Bombenhülle
verteilt die Brandmasse bis zu 50 m.
Die
„Phosphorkanister". Es handelte sich um Phosphorbomben oder auch
Brandkanister mit einem Inhalt von 4 Litern mit einer
Benzol-Benzin-Kresol-Kunstharz-Brandmasse ohne Phosphor mit
Schwarzpulver-Aufreißladung. Die Flüssigkeitsbrandbombe INC 250 Ib (113
kg) wurden vorwiegen von der amerikanische Luftwaffe in erheblichen Mengen
abwarfen. Das Löschen der Bomben war sehr schwierig und gelang
nur selten.
Sprengbomben
Eine
besondere Form waren die „Minenbomben", im Volksmund "Badeöfen"
oder "Wohnblock-Knacker" mit hochempfindlichen Aufschlagzündern.
Wirkung: Durch die Druckwelle wurden 80 m radial um den Aufschlagpunkt Gebäude
von gewöhnlicher Bauart zerstört. Bis 300 Metern Entfernung wurden noch
Scheiben zertrümmert.
Die
berüchtigten englischen "Nr. 17"-Bomben hatten chemische
Langzeitzünder, die schwer zu deaktivieren waren.
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| Stabbrandbombe |
Stabbrandbombe,
nicht gezündet, in ein Rohr eingedrungen
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Brandbombe |
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